Steven Avery
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Erklärung des Barnabasbriefes (1869)
Johann Georg Mueller
https://books.google.com/books?id=yqtWAAAAcAAJ&pg=PA2
Muralt nämlich gab 1847 unter dem Titel: Codex N. T. deuteronomicus, sive Patres apostolici, Tom. 1, den Barnabasbrief und den ersten des Clemens R. heraus. Das that er nach Art mancher Katholiken zur Modificirung der tridentinischen Bestimmung über die N. T. Apokryphen. Was aber dort eine gewisse Berechtigung hat, wo in allen griechischen Handschriften des A. T. die Apokryphen mit den andern Büchern vereinigt sind; beim N. T. aber wird, sobald man vom Kanon zu reden anfing, in Uebersetzungen so gut wie im Urtext ein bestimmter Unterschied zwischen Kanonischen und der Gattung unseres Briefes gemacht, wie wir sehen werden. Wollte man beim N. T. von einem Deuterocanon reden, so müsste man solche Antilegomena dahin zählen, die erst später als die andern in den Kanon aufgenommen wurden. So urtheilt auch Bleek in seiner Einl. im N. T. S. 677.
Johann Georg Mueller
https://books.google.com/books?id=yqtWAAAAcAAJ&pg=PA2
Muralt nämlich gab 1847 unter dem Titel: Codex N. T. deuteronomicus, sive Patres apostolici, Tom. 1, den Barnabasbrief und den ersten des Clemens R. heraus. Das that er nach Art mancher Katholiken zur Modificirung der tridentinischen Bestimmung über die N. T. Apokryphen. Was aber dort eine gewisse Berechtigung hat, wo in allen griechischen Handschriften des A. T. die Apokryphen mit den andern Büchern vereinigt sind; beim N. T. aber wird, sobald man vom Kanon zu reden anfing, in Uebersetzungen so gut wie im Urtext ein bestimmter Unterschied zwischen Kanonischen und der Gattung unseres Briefes gemacht, wie wir sehen werden. Wollte man beim N. T. von einem Deuterocanon reden, so müsste man solche Antilegomena dahin zählen, die erst später als die andern in den Kanon aufgenommen wurden. So urtheilt auch Bleek in seiner Einl. im N. T. S. 677.
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